Habt ihr euch entschieden zu kündigen, solltet ihr euch 

Arbeitslos melden

Wie ihr bestimmt schon gelesen habt, haben wir beide auf unterschiedliche Weise unseren Job verloren bzw. aufgegeben. In beiden Fällen solltet ihr euch beim Arbeitsamt melden, nicht nur unbedingt aus Pflicht, sondern eher weil ihr bei einer Rückkehr innerhalb 4 Jahre davon profitiert.

 

Wie sind wir vorgegangen? 

Marc wurde gekündigt. Natürlich hat er es drauf angelegt, unter anderen Umständen hätte er eine Versetzung in die Großstadt natürlich dankend angenommen. Doch zu dem Zeitpunkt wussten wir ja schon, dass wir alle Zelte in Deutschland abreißen und unseren Traum leben werden. Also erhielt er eine Kündigung mit der Begründung er sei nicht tragbar für das Unternehmen, da er nicht flexibel genug ist. So etwas liest sich natürlich nicht gerne, doch im Grunde war es das Beste was passieren konnte. Mit der Kündigung meldete er sich persönlich beim Arbeitsamt. Zunächst musste er sich dort arbeitssuchend melden, da die Kündigung erst 4 Wochen später in Kraft tritt. Ab dem 30. Juli 2018 musste er sich dann arbeitslos melden und hat auch Anspruch auf Arbeitslosengeld, da er vom Arbeitgeber gekündigt wurde.

 

 

Ich, Sabrina wollte selbst kündigen, hab auch eine Kündigung geschrieben, doch leider ging die zu dem angegebenen Zeitpunkt nicht durch, da die Kündigungsfristen an das Quartalende gebunden waren. Es gab dann zwei Möglichkeiten: Entweder zum früheren oder späteren Zeitpunkt kündigen, was aber doof war, weil ich das Kindergartenjahr gerne abschließen wollte und natürlich auch gerne so lange wie möglich mein Gehalt ausbezahlt haben wollte. Also musste eine andere Lösung her. Der Arbeitgeber bot mir einen Aufhebungsvertrag zum 31.08.2018 an. Diesen unterschrieb ich und meldete mich ebenfalls beim Arbeitsamt. Für einen selbst ist es ein besseres Gefühl zu wissen, der Arbeitgeber wollte einen nicht loshaben, doch das Arbeitsamt behandelt einen doof, weil sie nicht verstehen, warum man einen Aufhebungsvertrag unterschreibt oder gar kündigt, ohne einen neuen Vertrag unterschrieben zu haben. Dennoch meldete ich mich vorab arbeitssuchend und ab dem 01. September 2018 arbeitslos. Es dauerte nicht lange, da bekam ich ein Schreiben vom Amt, dass ich 3 Monate Sperrzeit bekomme, d.h. erst Ende November Anspruch auf Arbeitslosengeld gehabt hätte.

 

Damit wir nicht immer vom Arbeitsamt angeschrieben werden mussten, bezüglich Stellenangebote, teilten wir dem Amt mit, dass wir uns zum 14. 09. 2018 abmelden und somit ab dem Datum den Anspruch aufs Arbeitslosengeld verlieren.

Warum Marc sich arbeitslos gemeldet hat versteht bestimmt jeder, schließlich hatte er Anspruch auf Arbeitslosengeld. Ich hingegen bekam keinen Cent und wurde zudem des Öfteren dumm angemacht. Dennoch hat das ganze einen Vorteil: Die Sperrzeit von 3 Monaten läuft während der Reisezeit weiter, d.h. würden wir uns innerhalb der nächsten Monate/ Jahre wieder beim Amt melden, hätte auch ich sofortigen Anspruch auf Arbeitslosengeld, vorausgesetzt wir sind wieder in Deutschland gemeldet. Der Anspruch auf Arbeitslosengeld bleibt bis zu 4 Jahren bestehen. Voraussetzung dafür ist, dass man für mindestens einen Tag als arbeitslos gemeldet war, bevor man sich abmeldet. Das bedeutet für uns, wenn wir beispielsweise in 2 Jahren zurückkommen und höchstwahrscheinlich keinen Job in Aussicht haben, können wir uns beim Amt melden und den Anspruch geltend machen. Der Anspruch errechnet sich auch dann noch aus den letzten 3 Lohnabrechnungen, die wir vor unserer Reise erhalten haben.

Wenn ihr kein Arbeitslosengeld beziehen wollt, seid ihr nicht verpflichtet euch bei der Agentur für Arbeit  zu melden. Überlegt euch deshalb gut, nachdem ihr euren letzten Arbeitstag kennt, ob ihr den Anspruch auf Arbeitslosengeld geltend machen wollt oder nicht. 

Wenn ihr euch für "Ja" entscheidet, kann euch dieses Merkblatt bei der Vorgehensweise helfen. 

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