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SO PLANTEN WIR UNSERE WELTREISE:

Diese Dinge sprechen definitiv für eine Weltreise & wenn euch die Punkte überzeugen, lest euch unsere Geschichte durch und vielleicht bucht ihr euch ja danach selbst euer Ticket ins neue Leben:

Reisen macht reicher

Englischkenntnisse werden aufgebessert

Es ist wichtig seine Träume zu erfüllen

Man wächst als Paar noch mehr zusammen

Das wahre Leben findet außerhalb der Komfortzone statt

Eine Weltreise ist das beste Praktikum des Lebens

Man wächst über sich hinaus

Man wird selbstsicherer

Es ist die wohl geilste "Lücke" im Lebenslauf

DER ERSTE SCHRITT:

"Können wir uns die Weltreise überhaupt leisten? Kündigen oder unbezahlten Urlaub nehmen? Ich kann doch nicht meinen unbefristeten Arbeitsvertrag kündigen! Wie kommt meine Kündigung an? Habe ich genug Berufserfahrung gesammelt? Wie macht sich eine Auszeit im Lebenslauf? Was passiert mit meiner Rente? Trauen wir es uns zu 24 Stunden, 7 Tage die Woche gemeinsam Zeit zu verbringen? Was ist mit unserer Familie und Freunden? Wo fangen wir überhaupt an?"

Wir sind uns sicher, jeder der sich mit dem Thema „Weltreise“ beschäftigt, hat sich die ein oder andere Frage auch schon gestellt – und kam zu dem Ergebnis: Ich kann mein Leben nicht aufgeben, auch wenn ich es gerne wagen würde! So ging es uns jedenfalls. Den Traum einer Weltreise oder gar auszuwandern haben wir schon lange, doch der Mut fehlte. Wir machten uns viel zu viele Gedanken darüber, was die Gesellschaft von uns erwartet, welche Verpflichtungen wir haben und was eine Weltreise für finanzielle Nachteile bringen kann. Man kann sagen wir waren gefangen in der Alltagsroutine und den gesellschaftlichen Zwängen und haben das, was wir wollten hintenangestellt.

 

Wir möchten nicht sagen, dass wir unglücklich waren. Im Gegenteil, wir sind gerne arbeiten gegangen! Wir hatten beide gute Arbeitgeber und fühlten uns auf der Arbeit wohl. Ich arbeitete in einer Kinderkrippe als Gruppenleitung und Marc als Betriebselektroniker bei der Deutschen Bahn. Trotzdem waren wir immer gepackt vom Fernweh, zählten die Tage bis zum nächsten Urlaub und wussten einfach, es muss noch mehr im Leben geben.

 

Im Mai waren wir in Bali als Backpacker unterwegs und das Thema „Weltreise“ und „Auswandern“ begleitete uns tagtäglich, gerade weil wir uns so wohl fühlten. In Bali nahmen wir uns das erste Mal Zeit wirklich bewusst über die Themen zu reden und haben uns entschieden, unseren Traum zu leben, mit allen Konsequenzen! Wir haben es geschafft, die Risiken und Ängste, die uns von der Reise immer abhielten zu minimieren und nahmen uns fest vor nach dem Urlaub die Vorbereitungen für ein neues Leben zu treffen.

"Es scheint immer unmöglich, bis es getan wird"

DIE UMSETZUNG:

Am Sonntag, den 13.Mai 2018 kamen wir morgens aus dem Urlaub zurück. Am nächsten Tag mussten wir wieder arbeiten gehen. Das machten wir übrigens immer – den Urlaub bis zum letzten Tag ausnutzen, d.h. am ersten Urlaubstag losfliegen und meist nach dem Rückflug am nächsten Tag wieder arbeiten gehen.

 

Wir haben uns dazu entschieden, dass Marc seiner Arbeitsstelle noch nichts von den Plänen erzählt, ich wiederum hatte 6 Wochen Kündigungsfrist und wollte die Entscheidung meiner Chefin frühestmöglich mitteilen, damit genug Zeit ist, jemand zu finden, der meine Gruppe ab dem neuen Kindergartenjahr übernimmt. Im Kindergarten ist das Arbeitsverhältnis familiärer als in einem großen Betrieb!

 

Gesagt – Getan! Noch in der ersten Woche nach dem Urlaub nahm ich all meinen Mut zusammen und bat meine Chefin um ein persönliches Gespräch. Ich muss ehrlich sagen, ich hatte Angst vor der Reaktion und musste im Vorfeld mit den Tränen kämpfen. Doch das Gespräch fühlte sich befreiend und richtig an. Ich bekam vollstes Verständnis und wir konnten uns einigen, dass ich bis zum 31. August 2018 noch arbeite und somit das Kindergartenjahr zu Ende mache.

 

Auch die Kollegen fassten die Entscheidung positiv auf und unterstützen mich. Alle Ängste und Sorgen, die ich mir im Vorfeld machte, waren im Prinzip also unnötig. Aber auch wenn die Reaktion anders gewesen wäre, weiß ich jetzt, dass es mir egal hätte sein können, da es mein, bzw. unser Leben ist.

 

Marc war noch in der Probezeit und wie das Schicksal es wollte, wurde er nach der Probezeit gekündigt, da er sich nicht nach Frankfurt versetzen lassen wollte.

& DANN?

 

Mit der Kündigung der Jobs war es natürlich nicht getan! Auch unsere Wohnung musste natürlich gekündigt werden. Muss ist das falsche Wort, aber wir wollten uns von der Wohnung trennen und zudem an Miete sparen und durch den Verkauf Geld als Startkapital gewinnen.

 

Wir sind erst ein Jahr vor der Entscheidung in eine gemeinsame Wohnung gezogen. D.h. fast alle Möbel waren noch fast neu. Wir lebten in einer 2 Zimmer Wohnung mit 100qm. Im Nachhinein bereuen wir es, dass wir für die Wohnung so viel an Miete gezahlt hatten – sollten wir nochmal irgendwo in Miete wohnen werden wir auf jeden Fall an Luxus sparen, denn das Geld hätte man auch sparen oder für wichtigere Dinge investieren können.

 

Wie auch immer, wir schrieben eine schriftliche Kündigung an die Vermieterin und fingen an unser gesamtes Hab und Gut zu verkaufen. Auch hierzu haben wir einen Blogbeitrag geschrieben. Hierbei haben wir einige Erfahrungen gemacht, auf die wir verzichten hätten können, wie z.B. Betrug, ewige Diskussionen oder Unzuverlässigkeit. Dennoch sind wir einiges los geworden und hatten das Glück, dass die Nachmieterin uns einiges abgekauft hat und die Wände so übernommen hat, wie wir sie zuvor tapezierten. Am 30. Juli 2018 sind wir dann aus der Wohnung ausgezogen und für den Übergang bei Marcs Mama im Haus untergekommen.

Die nächste Frage, die wir uns stellen mussten war, was wir mit den Autos machen. Anfangs wollten wir eins behalten, um mobil zu sein, wenn wir wieder zurückkommen, doch nach einigem hin und her entschieden wir uns doch dafür, beide Autos zu verkaufen, sodass sie nicht unnötig mehrere Monate oder Jahre rumstehen und an Wert verlieren.

 

Mein Auto verkauften wir deswegen ebenfalls Ende Juli, da Marc ab dem 01. August nicht mehr arbeiten musste und somit sein Auto zur Verfügung stand, mit dem ich auf die Arbeit fahren konnte. Zudem hatten wir im August noch 3 Wochen Urlaub in Thailand verbracht.

REAKTIONEN ANDERER:

Ihr fragt euch bestimmt wie unsere Familie diese Entscheidung aufgenommen hat. Wir setzen diesen Punkt ganz bewusst nach hinten, denn eine Familie wäre keine Familie, wenn sie nicht hinter einem stehen würde. Unsere Eltern haben auf die Entscheidung so reagiert, wie man sich das denken kann.

"Seid ihr bescheuert?"

"Jaja, ist klar, macht mal"

"An Weihnachten seid ihr eh wieder da"

"Und das soll gut gehen?"
 

Sie waren halt einfach schockiert! So eine Entscheidung ist nun mal nicht Alltäglich. Sie dachten immer wie wir, dass Auswandern, bzw. eine Weltreise nur eine Illusion ist.

 

Doch nachdem der erste Schock verdaut war und realisiert wurde, dass wir es ernst meinen und auch schon gehandelt haben, haben wir viel miteinander gesprochen, geweint und den „Worst Case“ besprochen. Genauer wollen wir an der Stelle gar nicht auf die Reaktion der Familie eingehen, wichtig ist, dass wir wissen, dass alle hinter uns stehen und sie es uns gönnen, unseren Traum zu leben. Wie gut, dass es heutzutage genügend Möglichkeiten gibt auch am anderen Ende der Welt im regelmäßigen Kontakt zu stehen!

Unser Leben findet jetzt außerhalb der Komfortzone statt

 

& wir können uns einfach nichts besseres vorstellen!

 

Wenn auch ihr aus dem "Hamsterrad des Lebens" aussteigen wollt und noch Fragen an uns habt, dann schreibt uns gerne eine Nachricht! 

Ihr habt immer noch Zweifel?