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Lohnt sich All Inklusive auf den Malediven?!


Keine Frage, die Malediven sind natürlich kein gewöhnliches oder typisches Urlaubsziel für Weltreisende oder Backpacker. Die Malediven gehören eher zu den Traumzielen für Flitterwochen, Hochzeitsreisen oder Luxusreisen.


Die Maledivenreise hat uns wirklich viel Geld gekostet, gerade für den Anfang unserer Reise, aber wir sind froh, dass wir es gemacht haben!


Natürlich kann man seine Flitterwochen auch während einer gewöhnlichen Backpackertour mit viel Aktion und Abenteuer genießen - wir wollten unsere Flitterwochen aber einmal gestalten, so wie wir sonst normal nie unterwegs sind - in einem Resort mit All Inklusive, sodass wir keinen Stress haben, uns um nichts kümmern müssen und einfach mal verwöhnt werden.


Sicher hat sich jeder, der seine Flitterwochen oder Allgemein Urlaub auf den Malediven plant, schon einmal die Frage gestellt welche Verpflegungsoption in Frage kommt.


In diesem Beitrag erzählen wir dir über unsere Ausgaben, sprechen die allgemeinen Preise auf den Malediven an und beantworten vor allem die Frage, ob es sich wirklich lohnt All Inklusive zu buchen oder ob eine andere Verpflegung eher in Betracht kommt.


Auf den Malediven gibt es natürlich an sich keine Sehenswürdigkeiten, sodass man sich hier schonmal Geld für Sightseeing spart, keine Frage! Für die meisten Reisenden und Abenteuerlustigen unter euch kommen die Malediven, abgesehen von der Preisklasse, aus diesem Grund vielleicht auch schon gar nicht in Frage - die Strandliebhaber können aber bestimmt nachvollziehen, warum wir uns für unsere Flitterwochen die Malediven ausgesucht haben.



Bevor wir die Frage beantworten, ob sich das All Inklusive Paket gelohnt hat oder nicht, zählen wir dir auf, womit man auf den Malediven (genauer gesagt im Reethi Beach Resort) sein Geld "loswerden" kann, ganz unabhängig von der Verpflegung.





Es gibt eine Vielzahl an Ausflugsangeboten. Die Listen für die meisten Ausflüge hängen in der Rezeption aus. Meist gibt es 1 bis 2 Ausflüge, zwischen denen man an einem Wochentag wählen kann. Hier eine kleine Auflistung der Angebote:


- Moonlight BBQ

- Robinson Picknick

- Sunset Trip


Hier verlinken wir eine Liste der Angebote mit jeweiliger Kurzbeschreibung und Preise ein. Wer All Inklusive gebucht hat, hat außerdem zwei (gewählte, vom Reethi Beach ausgesuchte) Ausflüge die Woche inklusive. Bei uns waren es die Sonnenuntergangstour und ein Besuch auf einer Einheimischen Insel.





Das Wassersportzentrum bietet verschiedene Wassersportaktivitäten an. Beispiele sind: Windsurfen, Wasserski, Jetski fahren, Stand up Paddle Board, Fly Board, Delfintouren, Angeln, usw.


Marc probierte das Flyboard aus.

Das Fly Board ist ein guter Adrenalinkick, perfekt für jemanden, der neben purer Erholung auch ein bisschen Aktion braucht, benötigt aber viel Übung, denn es ist schwieriger als es aussieht, an Loopings, wie man es aus Videos kennt ist nicht zu denken. Man kann wirklich froh sein, wenn man beim 1. Mal (hier: 30 Minuten) es schafft die Balance zu halten und bis zu 4 bis 5 Meter „hochfliegt“ . Der Spaßfaktor ist sehr hoch!





Tauchen ist momentan noch uninteressant für uns. Irgendwann wollen wir es aber auf jeden Fall mal ausprobieren. Beim Dive Center zahlten wir daher nur eine Tagesleihgebühr für Flossen, weil uns der Wellengang zu stark war, um ohne schnorcheln zu gehen. Eine Maske haben wir, sodass wir für die Flossen alleine 6 Dollar plus Steuern ausgegeben haben. Wer also Flossen hat und braucht, sollte, wenn Platz im Gepäck ist, diese unbedingt mit auf die Malediven nehmen. Bei zwei Wochen Urlaub kann sich das ansonsten ganz schön summieren. Die Angebote des Tauchzentrums sind sehr verlockend. Wir mussten uns einige Male zusammenreißen, um dort kein Geld zu lassen. Natürlich hätten wir zum Beispiel gerne das Turtleriff besucht, doch haben wir uns gesagt, dass es bestimmt auch noch viele andere Flecken auf der Erde gibt, wo das möglich ist. Wären wir nicht als Backpacker mit OpenEnd unterwegs, wären wir hier bestimmt nicht so sparsam gewesen!


Wir lernten viele Taucher und Leute kennen, die ihren Tauschschein hier machten und regelmäßig Tauchausflüge oder Schnorchelausflüge buchten. Ein besonderes Highlight soll hier das Nachttauchen sein. Wenn du mal auf den Malediven bist oder vielleicht auch schon warst freuen wir uns, wenn du deine Erfahrungen mit uns teilst. Vielleicht werden wir ja doch schneller überredet mit dem Tauchen anzufangen, wie wir es uns momentan noch vorstellen können.



Sightseeing fällt definitiv raus! Auch gibt es keine großen Einkaufsmöglichkeiten, aber trotzdem genug Gelegenheiten Geld loszuwerden.

Im Reethi Beach hat man die Möglichkeit das „Oktoberfest“ zu besuchen und hier für 2 oder 3 Dollar Brezeln zu kaufen und deutsches Erdinger Bier zu erwerben. Außerdem gibt es kleinen Souvenirladen mit stolzen Preisen oder besser gesagt typischen maledivischen Preisen. WLAN bzw. "Mobile Wifi" kann man an der Rezeption erwerben. Es gibt auch einen Spa, indem man sich verwöhnen lassen kann. Wer sich sportlich betätigen will, abgesehen vom Wassersport hat die Möglichkeit Tennis oder Badminton zu spielen. Das Fitnessstudio ist umsonst, Tennis und Badminton ist nicht umsonst – die Preise wissen wir leider nicht.

Wichtig:


Die Preise stehen immer ohne Steuern ausgeschrieben, das heißt, bei dem angeschrieben Preis steht eigentlich fast immer ++ dahinter, das bedeutet, dass noch Steuern und Gebühren von insgesamt 23,2 Prozent dazu kommen.



Moodhu Bar & Restaurant:

Hat 24 Stunden geöffnet – allerdings zahlen hier auch die All Inklusive Gäste alles extra. Das Restaurant ist auf Stelzen über der Lagune erbaut und bietet ein ruhiges, romantisches Ambiente in einer schönen, zentralen und dennoch abgeschiedenen Umgebung.

Rehendhi:

Das ist das Hauptrestaurant in dem es täglich Frühstück, Mittagessen und Abendessen gibt.

Frühstück 07.30 Uhr – 10.00 Uhr

Mittagessen 12.30 Uhr – 14.30 Uhr

Abendessen 19.30 Uhr – 21.30 Uhr


Reethi Grill:

Hier hat man die Gelegenheit auf ein Open-Air Abendessen mit fantastischem Blick aufs Meer und dem Strand. Es wird gegrillt und man hat ein kulinarisches „Live Cooking“ Erlebnis.


Alifaan Restaurant:

Das Restaurant liegt direkt am Pool und bietet eine umfangreiche Auswahl an Snacks wie Burger, Pizzen, süßen und salzigen Crêpes und vielem mehr.


Saima Garden:

Ein exklusives und romantisches Restaurant mit nur fünf Tischen, direkt am Strand, inmitten üppiger Vegetation. Das Restaurant bietet eine maledivische und internationale Küche. Es ist die perfekte Wahl für diejenigen, die ein Jubiläum, Geburtstag oder andere besondere Anlässe feiern möchten. Reservierungen sind erforderlich.


Rasgefaanu Bar:

Das ist die Hauptbar. Sie bietet eine große Auswahl an Cocktails, alkoholischen und alkoholfreien Getränken. Hier findet auch die Abendunterhaltung statt. Und es gibt ein Spielzimmer, in dem man Tischtennis, Billard und eine Vielzahl von Brettspielen spielen kann.


Veyo Bar:

Die Veyo Bar bietet eine Auswahl an Fruchtsäften (die nicht im All Inklusive enthalten sind), alkoholfreien und gesundheitlichen Getränken, kühlen Cocktails, Bieren und Eis.


Strandbars:

Es gibt insgesamt 3 Strandbars: Handhuvaru Bar, Sunset Bar, Riya Bar




Jetzt aber zu der Hauptfrage „Lohnt sich All Inklusive?“


Natürlich ist das ganz individuell und lässt sich so pauschal nicht sagen.

Wir berichten hier von unserer persönlichen Erfahrung und ehrlichen Meinung. Natürlich kannst du das anders sehen als wir. 


Wir haben uns für All Inklusive entschieden, da die Malediven sehr spontan für uns waren und wir uns im Vorfeld nicht über andere Möglichkeiten erkundet haben, geschweige denn wirklich Preise verglichen haben. Aber wir wussten: „Die Malediven sind teuer“. Den Satz kennst du bestimmt auch oder? Für uns klang es also richtig All Inklusive zu buchen und wir dachten damit günstiger zu kommen wie beispielsweise mit Vollpension.

Wir haben für 14 Nächte auf den Malediven 4222,00€ für das All Inklusive Paket bezahlt. Auf den Malediven lernten wir viele Paare kennen die nur Halbpension oder Vollpension gebucht haben. Anfangs dachten wir „Oh wie dumm, das wird teuer“ bis wir anfingen all unsere „Ausgaben“ aufzuschreiben.


Schnell haben wir gemerkt, dass die Preise auf den Malediven klar teuer sind, das All Inklusive sich aber nicht unbedingt rechnet.

Wir sagen dir auch warum: Vollpension hätte uns für denselben Zeitraum 2562,00 € gekostet und wäre zunächst 1660,00 € günstiger als All Inklusive. Bei Vollpension sind allerdings keinerlei Getränke inklusive außer einer 1l Wasserflasche pro Tag. Deshalb kommen zu den 2562,00€ natürlich noch Getränkekosten oben drauf.


Damit du dir die Getränkepreise auf den Malediven besser vorstellen kannst geben wir dir ein paar Preisbeispiele:



Zu den Preisen kommen aber, wenn man kein All Inklusive hat, noch 23 Prozent dazu! Es gibt eine All Inklusive Karte, denn nicht alle angebotenen Getränke sind automatisch im All Inklusive! Wir haben allerdings nur Dinge aus der All Inklusive Karte getrunken, da zum Beispiel der Original Malibu oder Baileys verwendet wird und eben im All Inklusive dabei ist. Das hat man in fast keinem Hotel!

Du kannst für dich ja mal überlegen, was du so an einem Tag trinkst. Bestimmt viel Wasser, abends vielleicht ein oder zwei Cocktails, mal einen Shot oder paar Bier?


Die oben genannten Preise klingen zunächst einmal sehr hoch. Hätten wir das verzehrt, wie gerade als Beispiel (Wasser, paar Cocktails, mal ein Bier..) genannt wären wir bei Weitem nicht auf 1660,00€ gekommen. Als wir nach ca. einer Woche merkten, dass wir weit unter 830€ liegen tranken wir mehr Cocktails, Shots, Softdrinks, bestellten schon morgens beim Frühstück extra Getränke, nahmen Getränke mit aufs Zimmer und aßen Snacks, damit wir kein „Minusgeschäft“ machen.


Letztendlich haben wir am Ende unseres Urlaubs eine Getränkerechnung von 2428,00€ inklusive Steuern gehabt, die wir bei Vollpension zusätzlich noch zahlen hätten müssen. Somit kommen wir durch das All Inklusive zu einer „Ersparnis“ von 768,00€.



Allerdings, wie wir schon sagten, hätten wir eigentlich eine viel niedrigere Rechnung gehabt, hätten wir nicht alles aufgeschrieben. Wenn man schon All Inklusive hat möchte man natürlich, dass sich das rechnet. Wir hätten uns tierisch geärgert, hätten wir nach unserem Urlaub erfahren, dass Vollpension günstiger gewesen wäre und wir mehrere hundert Euro sparen hätten können.


Wenn du auf den Malediven also wirklich nur viel Wasser trinkst und abends mal ein paar Cocktails, lohnt sich All Inklusive unserer Meinung nach eher nicht. Keine Frage, wenn du täglich Softdrinks und mehrere Cocktails schon zur Mittagszeit trinkst und abends Party machst und dementsprechend Alkohol verzehrst lohnt sich All Inklusive natürlich. An einem Abend mit mehreren Baileys Shots kam bei uns auch schnell mal eine Rechnung von über 100 Dollar zusammen.



Wir würden dir wirklich empfehlen die Preise der verschiedenen Verpflegungspakete durchzugehen und für dich abzuwägen was am besten ist. Neben dem All Inklusive gibt es auch noch All Inklusive Premium oder Plus, wo dann auch die frischgepressten Säfte, Red Bull usw inklusive sind. Die Frage ist halt wirklich, die man sich vorab stellen sollte, ob sich der Mehrpreis rechnet oder nicht, bzw. ob man soviel trinken kann, damit es sich lohnt.


„Alles inklusive“ hört sich erstmal sehr verlockend an, muss sich aber nicht unbedingt rentieren.


Wir setzten „Ersparnis“ vorhin bewusst in Anführungszeichen, da wir sind uns sicher, dass wir mit Vollpension und der Getränkerechunng vor Ort, OHNE ZU SPAREN unter 4000,00€ gelegen hätten! Warum? Weil wir es nicht drauf angelegt hätten den Differenzbetrag zu „versaufen“!


Zuletzt noch ein Tipp zum Internet. Am besten ist es natürlich auf den Malediven einfach mal Offline zu sein! Solltest du aber unbedingt Internet benötigen, raten wir dir eine SIM - Karte am Flughafen zu kaufen, da diese deutlich günstiger ist, als die Tarife, die im Resort angeboten werden.




Ganz liebe Grüße an euch!

Sabrina & Marc


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Hallo Ihr!

Ihr fragt euch, wer hier eigentlich schreibt?

 

Wir sind 's: Marc & Sabrina, die Gründer von GEPACKT-GETAN.

Im September 2018 haben wir unseren Mut zusammengepackt, unsere Jobs gekündigt, die Backpacks gepackt und die Welt zu unserem neuen Zuhause gemacht. 

> Hier erfahrt ihr die ganze Geschichte <

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